Bearbeitung & Werkzeuge

 
 
Brückensäge
im Einsatz bei der Quaderaufteilung
 
 
Gattersäge
im Einsatz beim Trennen
 
 
Das Druckluftspitzeisen kommt zum Einsatz und die Oberfläche wird damit gespitzt
 
 
Mit der Breitpille wird die gesägte Oberfläche gebeilt
 
 
Mit dem Kröndel wird die Oberfläche gekrönelt - feinst gespitzt
 
 
Die gesägte Oberfläche wird mit dem Prelleisen geprellt
 
 
Mit Zahnpille wird die gesägte Oberfläche gezahnt.
 
 
Die gesägte Oberfläche wird mit dem Zweispitz überarbeitet
 
 

Die gesägte Oberfläche wird mit dem Knüpfel und Breiteisen scharriert

SCHARRIEREN

Das Scharrieren erfolgt zuerst als reine Handarbeit. Es gibt verschieden breite Scharriereisen die dann als Viertel-, Halb und Breiteisen bezeichnet werden, also von ca. 5 – 14 cm Schneidenbreite. Das Werkzeug kann geschmiedet oder auch aus Hartmetall sein und wird vom Steinmetz mittels Kunststoffknüpfel in jeweils unterschiedlichen Gewichtsklassen in gleichmäßigen parallel verlaufenden Schlägen vorgetrieben. Es können auch sogenannte Randschläge/Scharrierschläge ebenso Stelzschläge entlang von Kanten an Mauersteinen, Blockstufen und Gewände ausgeführt werden. Des Weiteren gibt es auch spezielle „Scharrierfräser“ welche auf Brückensägen zum Einsatz kommen, unteranderen bei Fassadenplatten.

 

BEARBEITUNGSMÖGLICHKEITEN UNSERER SANDSTEINE

 

Hiermit erhalten Sie von uns eine Übersicht über alle möglichen Bearbeitungsschritten unserer Sandsteine.

Es gibt darunter auch sehr harte Sorten mit kieseliger Kornbindung und hoher Verwitterungsbeständigkeit sowie weiche Sorten mit guter bildhauerischer Bearbeitbarkeit.

 

ABBAUTECHNIK

Das mechanische Lösen der Sandsteinblöcke aus dem Steinbruch erfolgt heutzutage mit Druckluft bzw. Hydraulik Bohren, Hydraulikkeilpressen sowie Schwert- und Seilsägen.

 

SPALTEN/STOSSEN

Die großen Blöcke werden in der Spaltrichtung angezeichnet, dann in Abständen von 20 – 30 cm aufgebohrt. Die Treibgarnituren – bestehend aus jeweils einem Keil und 2 halbrunden Federn eingesetzt. Mit einem 10 kg Vorschlaghammer werden die Keile mit Ruhepausen eingetrieben bis der Block zittert, dann spaltet der Block anfangs als Haarriss, dann abrupt auf. Kleinere Blöcke/Quader werden aufgespalten in dem man einen Druckluftbetriebenen Meißelhammer nun Keillöcher/Büchsen oder einen V-förmigen „Schot“ eingearbeitet, in diese werden dann die kurzen ca. 10 cm langen Spaltkeile eingesetzt und vorsichtig eingetrieben. Oft ist es auch sinnvoll vorher ein schmales Kantholz unterhalb der vorgesehen Bruchfläche zu legen, dann spaltet bzw. Stößt der Stein besser in der vorhergesehenen Richtung ab.

 

VORRICHTEN/BEKANTEN

Die unregelmäßigen Kanten vom Spalten/Stoßen werden durch zurichten/begradigen mittels der scharfen Hammerbahn eines leichteren Vorschlaghammers bzw. Bossierhammers ausgeführt. Die feinere Art des Vorrichtens ist das Handbekannten mittels Stahlfäustel und Sprengeisen/Setzer.

 

BOSSIEREN

Sandsteine mit rauem Lager bzw. Stoßflächen als auch Steine mit gesägten Flächen werden die zu bossierenden Seiten mit Bleistift oder Hartmetallnadel angezeichnet und umlaufend mit Stahlfäustel und Sprengeisen/Setzer so behauen. Bei größeren gesägten Schichtenhöhen muss auch oft mit dem Prelleisen nach- bzw. vorarbeiten.

 

SÄGEN/SCHLEIFEN

In der heutigen Naturwerksteinbearbeitung wird das Sägen- kann auch als Trennschleifen bezeichnet werden. Die Rohblöcke werden zuerst mit diamantbestückten Gatter-Seil – und Großblattsägen in Tranchen und Rohtafeln gesägt. Danach kommen diese auf den Tisch von Massiv- oder Drehkopfbrücken sägen und werden dort auf Maß besäumt.

Die gesägten Flächen werden dann als Diamant bzw. glatt gesägt benannt.

Beim Schleifen werden die Flächen mittels Handschleifmaschinen oder Bearbeitungszentren in verschiedenen Körnungen kratzerfrei von C50 – C400 geschliffen.

 

SANDSTRAHLEN

Sandsteine wurden früher mit Quarzsand gestrahlt. Dies ist heute wegen der Silikosegefahr nicht mehr erlaubt. Deshalb werden spezielle Korund Strahlkörner verschiedener Größen und unterschiedlichem Luftdruck am Strahlgerät eingesetzt welche für die Oberflächenrauigkeit maßgeblich ist.

 

STOCKEN/RIFFELN

Ein manuell oder druckluftunterstütztes Hartmetallwerkzeug – wird laienhaft als „Schnitzelklopfer“ bezeichnet mit einer unterschiedlichen Anzahl von Zähnen wird über die gesägte Fläche geführt. Die hämmernd – rotierende Führung des Werkzeuges führt zu der gewünschten Struktur. Die Anzahl der Zähne bestimmt ob die Fläche fein-, mittel oder grob gestockt sein wird. Der gleiche Vorgang geschieht auch beim RIFFELN, dabei sind aber beim Hartmetallwerkzeug keine Zähne, sondern mehrere parallel zueinander angeordneten „Schneiden“ eingesetzt, die dann eine Struktur ähnlich einer gebeilten Fläche ergeben.

 

SPITZEN

Diese Bearbeitungsweise wird zumeist mit einem druckluftunterstütztem Meißelhammer und einem Spitzeisen ausgeführt. Die gesägte Oberfläche kann fein, mittel oder grob gespitzt überarbeitet werden. Es kann in Bahnen, sternförmig, punkt aber auch willkürliche Ausführungen geben. Eine weitere Variante von Hand ist das Kröndeln auch als Spitzen bezeichnet und dann mit der „Fläche/Beil“ senkrechte Hiebe in Abständen von ca. 10 mm im Takt geschlagen. Sieht gut aus – ist aber körperlich sehr anstrengend, da die Fläche überkreuz mit dem 4,5 kg schweren Kröndel geschlagen werden muss, bis keine glatten Flächen mehr sichtbar sind.

 

SCHARRIEREN

Das Scharrieren erfolgt zuerst als reine Handarbeit. Es gibt verschieden breite Scharriereisen die dann als Viertel-, Halb und Breiteisen bezeichnet werden, also von ca. 5 – 14 cm Schneidenbreite. Das Werkzeug kann geschmiedet oder auch aus Hartmetall sein und wird vom Steinmetz mittels Kunststoffknüpfel in jeweils unterschiedlichen Gewichtsklassen in gleichmäßigen parallel verlaufenden Schlägen vorgetrieben. Es können auch sogenannte Randschläge/Scharrierschläge ebenso Stelzschläge entlang von Kanten an Mauersteinen, Blockstufen und Gewände ausgeführt werden. Des Weiteren gibt es auch spezielle „Scharrierfräser“ welche auf Brückensägen zum Einsatz kommen, unteranderen bei Fassadenplatten.

 

 

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